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Text :
 
An einen Agnostiker

  Antwort  von Patrick Tschui,   Stand 23.07.2022

Erste, allgemeine Antwort von Peter 

Erste. allgemeine Antwort von Matthias MŘller an Peter 

Zweite. allgemeine Antwort von Peter  an Matthias MŘller

Zweite allgemeine Antwort von Matthias MŘller an Peter

Dritte, allgemeine Antwort von Peter an Matthias MŘller

Nachtrag zur dritten allgemeinen Antwort von Peter  an Matthias MŘller

Frage von Peter an Matthias:      sondern
m´┐Żchte von Dir selber wissen, wie Du Dein Glaube definierst und
rechtfertigst

Erste Antworten auf die Thesen von Matthias

Antwort von Matthias MŘller, Februar 2001

´┐Żbersetzungen von Matthias MŘller 26.Februar 2001

Zackig,  alles an einem Tag.... Peter zu HP zu Matthias

Sehrwahrscheinlich letzter  Beitrag von Matthias MŘller 01.03.2001

Diskussion beenden? Antwort von Peter an Matthias 02.03.2001

So kann ich das nicht stehen lassen :-  Antwort von Matthias an Peter  04. M´┐Żrz 2001

Nun drehen wir uns wirklich nur noch im Kreis. Antwort von Peter an Matthias 09.03.2001

Bitte von der "Forumredaktion"  09.03.2001

Vom Glauben zur Vernunft         


Meine Abkehr vom biblischen Glauben beruht ausschliesslich auf rationalen ▄berlegungen und Untersuchungen. Weshalb tun sich Christen so schwer, das zu glauben? Ich denke, die Antwort ist einfach. Wenn eine Person aus den erstgenannten Gr´┐Żnden ihren Glauben verliert, dann ist dies ein Problem, das ausschliesslich diese Person betrifft. Ist der Grund rational, dann betrifft dies auch seine christlichen Freunde! Der Abfall der rationalen Person wird pl´┐Żtzlich zum Angriff auf das Weltbild und Glaubensgeb´┐Żude der Christen! Wenn ein Atheist aus rationalen Gr´┐Żnden nicht glaubt, dann erkl´┐Żren das Christen mit der Tatsache, dass er nie erlebt hat, was eine pers´┐Żnliche Beziehung zu Jesus Christus ist und dass er die Bibel nicht kennt. Wenn aber ein bekehrter Christ zum Schluss kommt, dass der biblische Glaube nicht konsistent ist, dann ist dies eine ungeheure Herausforderung f´┐Żr jeden Christen!

Weshalb ich nicht mehr an die Bibel glauben kann
Matthias M´┐Żller

Nicht die Welt
Wenn ein Mensch sich von der Bibel und ihren Aussagen distanziert, dann wird das in christlichen Kreisen meistens auf zwei m÷gliche Ursachen zur´┐Żckgef´┐Żhrt. Entweder, diese Person "hat die Welt liebbekommen" oder sie war gar nie wirklich bekehrt. Im ersten Fall soll die Person durch eine heimliche S´┐Żnde und die Attraktivit´┐Żt der weltlichen Angebote verf´┐Żhrt worden sein, im zweiten Fall hatte die Person gar nie das, was Christen eine "pers´┐Żnliche Beziehung" zu Jesus nennen. Beides trifft bei mir nicht zu.

Der Zweifler
Kindlicher Glaube, Vertrauen und Unterordnung des menschlichen Verstandes werden in der Bibel hochgeschrieben. Zweifel, Kritik, Hinterfragen des Glaubens und Offenheit f´┐Żr andere Ansichten werden dagegen als gef´┐Żhrlich eingestuft. "Der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin- und hergetrieben wird" (Jak.1.6). Ich kann nicht mehr hinter diesen Aussagen stehen. Das einzige Instrument, welches uns unser Sch´┐Żpfer zur Beurteilung von Aussagen und Theorien gegeben hat, ist unser Verstand. Nat´┐Żrlich sind dem menschlichen Verstand Grenzen gesetzt. Aber mit ihm k´┐Żnnen wir auf ehrliche Art Argumente abw´┐Żgen und Schl´┐Żsse ziehen. Unser rationales Denken kann nicht g´┐Żnzlich objektiv sein, aber es strebt in dieser Richtung.

25.06.02 /2

Lieber Matthias

Genau "es strebt nach Null". Das kennen wir aus der Mathematik. Auch  wenn eine Zahl nach Null strebt, kann sie nie Null sein, denn es gibt immer eine Differenz zwischen der strebenden Zahl und Null. Wie willst  du aber Wissen, wie weit dein Verstand, auf den du dich ja verl´┐Żsst, von  einem gewissen Zustand weg ist? Kann es nicht sein, dass du gewisse  Fragen aufgrund deiner Beschr´┐Żnktheit nicht beantworten kannst? Auch wenn  dein Wissen und dein Verstand beschr´┐Żnkt ist, verl´┐Żsst du dich darauf?  Und genau da liegt der Hacken! Die Bibel sagt nicht, wir sollen unser  Gehirn abschalten und nichts mehr denken. Denn wir sollen ja gerade die  Bibel lesen, die Aussagen darin lesen, sie begreifen. Das alles geht  nicht ohne nachzudenken, zu zweifeln und schliesslich nach einer besseren  Antwort zu suchen.  Wie du aber richtig betonst, ist unser Verstand beschr´┐Żnkt. Daher ist es  v´┐Żllig unsinnig, sich auf ihn zu verlassen, wie auf eine ABSOLUTE Sache.  Du kannst dich nur auf etwas ABSOLUT verlassen, wenn daselbst auch  ABSOLUT ist. Weil dein Verstand aber mangelhaft ist, kannst du nie mittels deines Verstandes in den Bereich kommen, in dem du dein Verstand  als absolut bezeichnen k´┐Żnntest. Dein Verstand wird niemals Richtschnur  f´┐Żr die Wahrheit von etwas sein k´┐Żnnen, da er eben beschr´┐Żnkt ist. Du  aber stellst dein Verstand ´┐Żber die Bibel. Wie soll ein Kind im  Kindergarten jemals die Formel E=m*c^2 begreifen k´┐Żnnen? Wenn sie nur  ganz wenige Physiker ´┐Żberhaupt wirklich in ihrer ganzen Tiefe und  Vollst´┐Żndigkeit begreifen k´┐Żnnen?  Du bist genauso ein Kinderg´┐Żrtner, der mit seinem kindlichen Wissen  diese Formel betrachtet und sagt: "Ich bin ja nur ein Kind und weiss  nicht viel, aber ich weiss ganz sicher, dass dieses "E=m*c^2" kein Satz  ist. Es ist ein "Seich". Es heisst gar nichts. Wer hat den diesen Schwachsinn geschrieben?"  ´┐Żbrigens: Auch Kinder denken! Sie wissen dass sie wenig Wissen und ihr  Verstand beschr´┐Żnkt ist. Dies nur zum kindlichen Glauben, wohlgemerkt, kein Glaube ohne nachzudenken.

 

Zweifel sind ein sehr wichtiger Bestandteil des rationalen Denkens. Sie geben uns gute Schranken und zeigen m´┐Żgliche Irrwege auf. Wer Zweifel als gef´┐Żhrlich und schlecht einstuft, ist suspekt!
Kindlicher Glaube und blindes Vertrauen dagegen sind beliebig, unbegr´┐Żndet und willk´┐Żrlich. Kinder glauben an den Weihnachtsmann. Milliarden von Menschen vertrauen auf Allah oder Buddha und machen ihre Glaubenserfahrungen. Sie sind aufgrund von Gef´┐Żhlen ´┐Żberzeugt, dass ihr Glaube der richtige ist und auch bereit, f´┐Żr ihren Glauben zu sterben.

Das Wagnis
F´┐Żr mich war der Sch´┐Żpfer dieser Welt und der Gott, der in der Bibel beschrieben ist, immer ein und dieselbe Person. Meine Zweifel an der Unfehlbarkeit der Bibel haben ihren Ursprung in dieser Gleichung. Wie ist es m´┐Żglich, dass mein Sch´┐Żpfer mir einen Verstand gegeben hat und die gute und gesunde Einrichtung des Zweifelns und mir gleichzeitig sagt, Zweifeln sei gef´┐Żhrlich und Vertrauen und Glauben meinem Verstand vorzuziehen? Der Gott der Bibel scheint, rationalen Untersuchungen nicht gewachsen zu sein. Er versucht sich offensichtlich davor zu sch´┐Żtzen!
Ich liess mich also auf ein Experiment ein. Ich betete zu dem Gott, der meinen Verstand und meine F´┐Żhigkeit zu zweifeln geschaffen hat und sagte ihm, ich wolle alle meine Zweifel und Fragen ernst nehmen und ganz ehrlich zu mir selbst sein. Ich war nicht mehr bereit, meine Zweifel zu unterdr´┐Żcken, nur um die Unfehlbarkeit der Bibel zu bewahren. Wenn er der Sch´┐Żpfer meines Verstandes sei, dann w´┐Żrde er ja meine Gedanken verstehen und mich f´┐Żr meine Ehrlichkeit und Offenheit nicht bestrafen k´┐Żnnen! Pl´┐Żtzlich war ich befreit von der Angst, ehrlich und so unvoreingenommen wie m´┐Żglich an die Fragen des Daseins zu gehen! Ich musste Hinterfragen des Glaubens nicht mehr mit Verf´┐Żhrung durch Satan gleichsetzen!

Das grosse Erwachen!
Nun begann ich, an dem Ast zu s´┐Żgen, auf dem mein bequemes Nest sass, das Weltbild, in welches ich mich 30 Jahre lange so gem´┐Żtlich eingenistet hatte! Das kann schmerzlich sein, aber der Wille, echte Wahrheit zu finden und ehrlich zu mir selbst zu sein, war gr´┐Żsser als die Angst vor dem Verlust dieser Nestw´┐Żrme. Ich denke, f´┐Żr viele Christen trifft dies nicht zu. Sie schliessen lieber die Augen und bleiben kindlich vertrauend. Manche haben auch schon einen zu grossen Teil ihres Lebens mit diesem Weltbild verbracht, so dass ein ehrliches Umdenken ihr ganzes Leben in Frage stellen w´┐Żrde. Eine Neuorientierung ist dann gar nicht mehr m´┐Żglich!
Ich aber wollte die Bibel beurteilen mit den gleichen Methoden und Massst´┐Żben, mit denen ich andere Theorien und Weltbilder beurteilen w´┐Żrde. F´┐Żr Nicht-Christen scheint dies, die nat´┐Żrlichste Sache der Welt zu sein, f´┐Żr Christen ist es ein grosses Wagnis. In den Augen vieler Christen gibt man dem Teufel damit bereits den kleinen Finger. Bibelkritiker werden in diesen Kreisen als gef´┐Żhrliche Boten Satans gesehen. Aber genau deren Ansicht wollte ich nun kennenlernen. Wenn die Bibel tats´┐Żchlich Gottes Wort ist, dann k´┐Żnnen ihr die gescheitesten Historiker, Philosophen und Theologen nichts anhaben.
Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass diese Leute den Gegenstand ihrer Untersuchung - die Bibel - ganz ehrlich und offen angehen. Sie sind keine Satansapostel sondern ehrlich fragende Menschen!
In diesem kurzen Text kann ich nur die wichtigsten Probleme aufzeigen, die zu meinem Gesinnungswandel gef´┐Żhrt haben. Sehr detaillierte Argumentationen sind beispielsweise in

* The Case Against Christianity - Michael Martin,
* Losing Faith in Faith - Dan Baker oder
* Beyond Born Again - Robert Price

zu finden. In diesen B´┐Żchern fand ich endlich Menschen, die meine Zweifel und Fragen ernst nahmen. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, als ich eines nach dem anderen verschlang. Nat´┐Żrlich konnte ich nicht allen Punkten zustimmen, auch diese Leute sind nur Menschen, aber sie versuchen, so objektiv wie m´┐Żglich zu sein durch rationales, faires und eingehendes Studium der Fakten.

Die Unfehlbarkeit der Bibel
Wenn ein Nicht-Christ fr´┐Żher behauptete, in der Bibel g´┐Żbe es Widerspr´┐Żche, dann war meine Antwort immer: Es gibt nur Scheinwiderspr´┐Żche, mit etwas Studium und dem Kontext l´┐Żsen sich alle Probleme in Wohlgefallen auf. Ich habe dies nicht nur gesagt, ich habe es auch geglaubt, obwohl ich die ganze Bibel gelesen hatte und kannte! Heute kann ich dies fast nicht mehr verstehen! Wie konnte ich nur so blind sein und die Widerspr´┐Żche nicht sehen? Die Bibel wimmelt von Widerspr´┐Żchen und Fehlern! Einige dieser Widerspr´┐Żche kann man wegdiskutieren, indem man den Text nicht w´┐Żrtlich nimmt, sondern geistlich uminterpretiert, abschw´┐Żcht oder sogar behauptet, weil im Urtext keine Satzzeichen stehen, man m´┐Żsse ein Fragezeichen plazieren und der Text meine genau das Gegenteil! Aber wenn man dies mit den problematischen Stellen tun darf, wieso nicht mit den sogenannt zentralen Stellen? Wenn die Bibel w´┐Żrtlich zu verstehen und unfehlbares Wort Gottes ist, dann brauchen die folgenden Widerspr´┐Żche bessere Erkl´┐Żrungen. Ich weiss, dass viele Christen sich ihre eigenen "Erkl´┐Żrungen" zum einen und anderen Problem geschustert haben. Ich m´┐Żchte den Leser aber ermutigen, die Texte so unvoreingenommen wie m´┐Żglich zu lesen, so wie sie da stehen, ohne die harmonisierenden Interpretationen.
Aus diesem Grund f´┐Żge ich noch einen Abschnitt ein, den ich dem Buch "Losing faith in faith" von Dan Barker entnommen und ins Deutsche ´┐Żbersetzt habe. Er zeigt, wie viele Christen mit Widerspr´┐Żchen in der Bibel umgehen.

Dieser Kreis ist ein Quadrat
Die Aussage "Dieser Kreis ist ein Quadrat" scheint widerspr´┐Żchlich zu sein. Ich aber habe von Christen gelernt, diese Aussage so zu interpretieren, dass sie einen Sinn ergibt: Sie k´┐Żnnte zum Beispiel sagen "Ein Kreis von Quadraten" oder "Ein Quadrat von Kreisen". Oder - in der Originalsprache wurde das Wort "Quadrat" auch verwendet im Sinne einer beliebig geschlossenen geometrischen Figur. Oder der Kreis nimmt das Aussehen des Quadrates nur tempor´┐Żr an. Oder gestern war ein Kreis hier, heute ist es ein Quadrat. Oder der "Kreis ist ein Quadrat" sagt, der Kreis ist eckig im Sinne von ungenau, es k´┐Żnnte eine Ellipse gemeint sein! Ja, das ist die L´┐Żsung! Oder das Wort "Kreis" ist im Sinne von "umkreisen" verwendet, was ja ein Quadrat tun kann. Oder der Kreis wurde aus einem Quadrat ausgeschnitten, wobei das Wort "ist" eigentlich "ist Teil von" bedeutet. Oder das Wort "Kreis" geh´┐Żrt nicht wirklich in diesen Satz, es geh´┐Żrt chronologisch zum vorherigen Satz. Oder das Wort "Quadrat" ist symbolisch zu verstehen, wie die vier Enden der Welt. Oder das Wort "Kreis" hat eine allgemeinere Bedeutung wie in "Freundeskreis" oder "Hauskreis". Oder vielleicht ist es ein tieferes Geheimnis, das nur Gott versteht und wir werden es einmal verstehen im Himmel. Wir Skeptiker k´┐Żnnten noch viel vom kreativen Christlichen Verstand lernen, wenn wir nur nicht so hyperkritisch w´┐Żren!

Widerspr´┐Żche und Fehler

Die Wiederkunft
Ich konnte nie verstehen, weshalb es noch Zeugen Jehovas gibt, obwohl sie genaue Daten (z.B. 1925) f´┐Żr Jesu Wiederkunft angaben und nichts geschehen ist. Was aber hat Jesus versprochen?

* "Wahrlich ich sage euch: Es gibt einige von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes in Kraft haben kommen sehen" (Mark. 9.1).

***Wiederkunft in Markus - Evangelium*** Hans Peter

In Markus wird uns Jesus Christus als der Knecht Gottes vor Augen gestellt. Deshalb wird er von Gott umgestaltet und verherrlicht. In Markus 9.1 sehe ich die Ank´┐Żndigung. In Vers 2 in gewissem Sinne die Erf´┐Żllung. "Sehen ettliche" , Drei, das das Reich Gottes, es ist aber nicht effektiv in dem Sinne da. Klassischer Fall von Prphetie. Der Herr sagte darum "sehen". Petrus, Jakobus und Johannes waren 3 spezielle Zegen des Reiches. (Apostelgeschichte)
* "Wahrlich ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod keinesfalls schmecken, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich." (Matth. 16.28)

+++Wiederkunft in Matth´┐Żus - Evangelium+++ Hans Peter

Analog zu Markus 9 sehen ich in Matth´┐Żus 16 die Ank´┐Żndigung, in Matth´┐Żus 17 die Erf´┐Żllung, aber immer noch als Prophetie. F´┐Żr den Glaubenden kein Problem, f´┐Żr den Ungl´┐Żubigen ein Grund zum Zweifeln. F´┐Żr mich eine wunderbare Sache. Der Herr in seiner Pracht und Sch´┐Żnheit (Ps 45) Die AT Gl´┐Żubigen sind in Seinem Reiche (Mose Elia) Petrus Jakobus Johannes waren die Zeige dessen, was kommen sollte und sie haben uns davon geschrieben, zB. 2. Petrus 1.16. (Augenzeugen!!) Mt 16 Entspricht etwa 1. Petrus Mt 17 = 2. Petrus Brief.

Jesus hat sein Versprechen nicht gehalten, alle jene Menschen sind gestorben und er ist nicht gekommen. Diese zwei Verse w´┐Żrden schon gen´┐Żgen, die Bibel und Jesus zu verwerfen! Trotzdem haben ´┐Żber 2000 Jahre Menschen auf Jesus gewartet - vergeblich nat´┐Żrlich! Vor 2000 Jahren hat Johannes folgende Verse geschrieben, die heute die Bibel abschliessen "Der diese Dinge bezeugt, (Jesus) spricht: Ja, ich komme bald. Amen, komm, Herr Jesus". Ist das nicht tragisch?

**Wiederkunft Jesu** Peter 

´┐Żber die Wiederkunft Jesu habe ich ja schon etwas weniges bemerkt. Bevor ich mehr dazu sage, will ich Deine Antwort abwarten, sonst drehen wir uns im Kreis.

Die Gnadenzeit
Christen behaupten, diese 2000 Jahre seien die Gnadenzeit. Gnade, weil Gott Geduld hat mit den Menschen. Nat´┐Żrlich ist das eine schwache Erkl´┐Żrung, die weder vom Alten, noch vom Neuen Testament ("Gott z´┐Żgert sein Versprechen nicht hinaus" - 2.Petrus 3.9) unterst´┐Żtzt wird. Und was f´┐Żr eine Gnade ist das? Wenn er nicht gewartet h´┐Żtte, sondern wie versprochen in jener (korr 2000.11.13, Wf)Generation wiedergekommen w´┐Żre, dann w´┐Żre seit 2000 Jahren Gottes Reich auf dieser Erde, Friede und Gerechtigkeit. So aber gab es schlimme Kriege und sehr viel Leid! Millionen von Menschen mussten leiden und sterben. Zudem sind mehr als die H´┐Żlfte (der breite Weg) aller Menschen, welche in dieser Gnadenzeit geboren wurden, jetzt in der H´┐Żlle und werden gequ´┐Żlt f´┐Żr alle Ewigkeit. Was hat dies mit Gnade zu tun?

Die entsprechenden Bibelstellen w´┐Żrden am 2000.11.13 von Matthias zugestellt:

Matth. 16.27-28

Denn es wird geschehen, da´┐Ż der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit
seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden
vergelten nach seinem Tun. Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige
hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn
kommen sehen in seinem Reich

Mark. 8.38-9.1

Wer sich aber meiner und meiner Worte sch´┐Żmt unter diesem abtr´┐Żnnigen
und s´┐Żndigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn sch´┐Żmen,
wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen
Engeln. Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden
den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit
Kraft.

Mark. 13.26-30

Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit
gro´┐Żer Kraft und Herrlichkeit. ... Wahrlich, ich sage euch:
Diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.
Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht
vergehen.

Lukas 9.26-27

Wer sich aber meiner und meiner Worte sch´┐Żmt, dessen wird sich der
Menschensohn auch sch´┐Żmen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit
und der des Vaters und der heiligen Engel. Ich sage euch aber wahrlich:
Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken,
bis sie das Reich Gottes sehen.

Joh 16.16

Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und
abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen.

Hebr. 10.37

Denn ´┐Żnur noch eine kleine Weile, so wird
kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben.

1.Petrus 4.7

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun
besonnen und n´┐Żchtern zum Gebet.

2.Petrus 3.9-12

Der Herr verz´┐Żgert nicht die Verhei´┐Żung, wie es einige f´┐Żr eine
Verz´┐Żgerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht,
da´┐Ż jemand verloren werde, sondern da´┐Ż jedermann zur Bu´┐Że finde.

1.Joh. 2.18

Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr geh´┐Żrt habt, da´┐Ż
der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen;
daran erkennen wir, da´┐Ż es die letzte Stunde ist.

Off 1.1

Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen
Knechten zu zeigen, was in K´┐Żrze geschehen soll;

Off.22.12

Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit
mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind.

Off.22.20

Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald.

**Die Gnadenzeit** Von Peter 

Hier habe ich ein Verst´┐Żndnisproblem. Worin liegt genau Dein Vorwurf? Liegt es in der Verwendung des Begriffes "Gnadenzeit"? Dieser Begriff wurde eingef´┐Żhrt, damit man sich gegenseitig versteht, wenn man davon redet. Es ist aber gut m´┐Żglich, dass der Begriff selber irref´┐Żhrend ist. Wir m´┐Żssten deshalb konkret dar´┐Żber reden, was wir unter Gnade verstehen. Zudem kommen hier noch Wesensz´┐Żge Gottes mit ins Spiel, die wir uns nur sehr schwer vorstellen k´┐Żnnen, wie Ewig, Allwissend, Allgegenw´┐Żrtig. Zudem vermischest Du das ganze noch mit Deiner pers´┐Żnlichen Vorstellung der Wiederkunft Jesu. Das gibt einen ziemlichen Salat. K´┐Żnntest Du mir helfen, den ein wenig zu entwirren?

+++Gnadenzeit +++ von H. P.

dazu zun´┐Żchst 2 Links. +. ´┐Żber die B´┐Żndnisse und 2. ´┐Żber die Haushaltungen,

"Gnadenzeit" ist ein Ausdruck der verdeutlichen soll, dass jetzt das Erl´┐Żsungsangebot Gottes an die Menschheit in "Gnade", im Gegensatz zum "Gesetz" da ist.

Das Gesetz konnte auch kein Ewiges Leben geben, aber wer das Gesetz hielt, dem waren irdische Verheissungen zu Teil, sofern er dem Volke Israel angeh´┐Żrte. Ewiges Leben haben die AT Gl´┐Żubigen wie die NT Gl´┐Żubigen nur auf der Grundlage des Glaubens.

Diese sogenannte Gnadenzeit begann damit, dass der Heilige Geist an Pfingsten auf die Gl´┐Żubigen in Jerusalem kam. Seit diesem Zeitpunkt sind die Gl´┐Żubigen mit dem heiligem Geist erf´┐Żllt. Wenn der Heilige Geist zusammen mit den Gl´┐Żubigen in dem Himmel zur´┐Żckgeht, ist die Gnadenzeit beendet. Mit anderen Worten: mit der Wiederkunft Christi, nicht mit der Ankunft Christi, endet die Gnadenzeit. Dann beginnt die letzte der Jahrwochen Daniels.

Zu den angef´┐Żhrten Bibellstellen:

Joh 16.16 Schon die J´┐Żnger Jesu haben dies nicht verstanden, sit also keine Schande. NAchdem sie sich untereinander befragt haben und keine ANtwort bekamen, sind siezu dem Einen der die Antwort schlecht hin ist. Manchmal ist es aber auch f´┐Żr uns jetzt noch schwierig seine Antwort in Johannes Verss 19: Es gibt mehre M´┐Żglichkeiten der Auslegung diese Verses. (Frage 2 Lehrer und Du erh´┐Żlst 5 Antworten..) A) Der Herr geht f´┐Żr 3 Tage weg, (Tod und Auferstehung) oder eben, dass er in den Himmel geht und nach einer kleinen Zeit (Mikron) zur´┐Żckkommt f´┐Żr die Seinen, Ich liebe beide Auslegungen, Die erste f´┐Żr die damaligen J´┐Żnger, die Zweite als

Verheissungs- und Tr´┐Żstungswort f´┐Żr die leidenden Christen in den letzten 2000 Jahre, das heist auch f´┐Żr mich..

Hebr´┐Żer 10.37 Meines Wiussens das einzige Zitat im neuen Testament aus den Evangelien. Auch hier im Zusammenhang gesehen eben ein Trostwort. Wir sind nicht die einzigen, die Anbetracht der S´┐Żnde auf dieser Welt seufzen.

 

Die Kriege, die erw´┐Żhnt werden, kommen nicht von Gott, sondern aus dem s´┐Żndigen Herzen, auch wenn manchmal der Name Gottes mit ins Spiel gebracht wird.


Gebetserh´┐Żrung

* "Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen" (Matth. 21.22).
* "Wenn zwei von euch auf der Erde ´┐Żbereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist." (Matth. 18.19).

Man kann hier hinzuf´┐Żgen - die Gebete m´┐Żssen Gottes Willen entsprechen, man darf Gott nicht versuchen, Gott hat unverst´┐Żndliche Wege. All das steht nicht da! Was aber da steht, ist falsch. Es stimmt nicht, Gott erh´┐Żrt Gebete nicht! Statistisch erlebt jeder Mensch Positives und Negatives. Man kann nun alle positiven Erlebnisse Gott zuschreiben und sich freuen, wie er eingreift. Es gibt auch tausend christliche Ausfl´┐Żchte und Erkl´┐Żrungen, Entt´┐Żuschungen (verregnete Pfingstlager, nicht bestandene Pr´┐Żfungen, ungl´┐Żckliche Liebschaften, Krankheiten) wegzustecken, aber wer diese Verse w´┐Żrtlich nimmt, kommt schlicht und ergreifend zum Schluss, dass sie falsch sind.

**Gebetserh´┐Żrung** Von Peter 

Hier kommen wir zu einem sehr interessanten Thema. Nur muss ich etwas weiter ausholen, weil uns zur Diskussion noch einige Grundlagen fehlen. Du sagst folgendes:

"Man kann hier hinzuf´┐Żgen - die Gebete m´┐Żssen Gottes Willen entsprechen, man darf Gott nicht versuchen, Gott hat unverst´┐Żndliche Wege. All das steht nicht da!"

Was meinst Du nun: Wenn jemand in einem Kapitel in einem Buch ´┐Żber die Informatik etwas ´┐Żber Algorithmen schreibt, muss er in diesem Kapitel wieder erkl´┐Żren, was ein bubble sort oder ein binary search ist und wie die funktionieren? D.h. muss sich der Autor jedesmal mit s´┐Żmtlichen Voraussetzungen und Grundlagen zu seinen Darlegungen ebenfalls wieder auseinandersetzen? Da gehst Du doch sicher mit mir einig, dass ein Leser, der dies verlangt, nicht mehr ganz bei Trost ist. Und doch verlangst Du genau dies von der Bibel. Das finde ich aber gar nicht vern´┐Żnftig.

Da wir es bei der Bibel im Wesentlichen nicht mit einem "textbook" (Schulbuch) zu tun haben, welches uns Themen sch´┐Żn systematisch auseinandersetzt, k´┐Żnnen wir auch nicht verlangen, dass sie ihre Informationen in dieser Form pr´┐Żsentiert. Hier besteht also die Gelegenheit, unsere intellektuellen F´┐Żhigkeiten zu nutzen, und die n´┐Żtigen Informationen und Grundlagen im zu untersuchenden Text, n´┐Żmlich der Bibel, zusammenzutragen. Ich kann also Deine Argumente nicht akzeptieren. Wenn wir aber die entsprechenden Stellen in der Bibel bez´┐Żglich Gebet und Gebetserh´┐Żrung zusammentragen, kommen wir zu einem anderen Ergebnis. Da ich hier keine vollst´┐Żndige Bibelarbeit dar´┐Żber machen kann, nur einige Punkte:

Im Jakobusbrief steht (Jak. 4, 2c-3): "Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr ´┐Żbel bittet, um es in euren L´┐Żsten zu vergeuden."

Im Johannesbrief steht (1. Joh. 5, 14): "Und dies ist die Zuversicht, die wir haben, dass er uns h´┐Żrt, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten."

Hinzu kommt die Definition des Glaubens. Da diese Themen zusammenh´┐Żngen, wird das ganze sehr komplex.

"Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen" (Matth. 21.22).

Glaubend begehren k´┐Żnnen wir es nur, wenn wir Gottes Antwort bereits erhalten haben. Wir k´┐Żnnen um etwas bitten, Gott sagt uns, dass Er die Bitte gew´┐Żhrt, und wir begehren es dann "glaubend". Dies habe ich schon etliche Male erlebt. Wir haben gebetet, wir haben deutlich geh´┐Żrt, dass Gott unsere Bitte gew´┐Żhren m´┐Żchte, die Bitte ist anschliessend in Erf´┐Żllung gegangen. Ich habe noch nie erlebt, dass dies nicht funktioniert h´┐Żtte. K´┐Żnnte es sein, dass Du vielleicht nie gelernt hast, Gottes Stimme zu h´┐Żren und deshalb in dieser Hinsicht zu einem falschen Ergebnis gekommen bist?


Der Heilsweg
In der alles entscheidenden Frage "Wie wird man gerettet?" offeriert die Bibel vier widerspr´┐Żchliche Varianten! Kein einziger Vers im Matth´┐Żusevangelium sagt zum Beispiel, dass man durch Glauben an Jesus gerettet wird! Es sind die guten Werke, die z´┐Żhlen. Ich war erstaunt, als ich es entdeckt habe und ich ermutige jeden Leser, es nachzupr´┐Żfen! Dieses Evangelium war am Anfang nicht Teil der Bibel, sondern ein abgeschlossener Bericht und sollte auch alleine f´┐Żr sich stehen k´┐Żnnen. Hier die vier Varianten, die sich nicht erg´┐Żnzen sondern widersprechen:

 

** Der Heilsweg ** Von Peter 

Ja, Du hast Recht, wenn Du sagst, die Bibel offeriert uns verschiedene Wege zum Heil. Leider ist Deine Liste aber noch nicht einmal vollst´┐Żndig! Ist es deshalb aber weniger wahr? Wenn Gott uns hier mehrere L´┐Żsungen anbietet, darf Er das doch. Oder etwa nicht? Das Problem liegt aber darin, dass einige dieser Wege nicht sehr gangbare Wege sind. Wir werden deshalb im NT dazu aufgefordert, den f´┐Żr uns Menschen einfachere Weg einzuschlagen. Die Wege sind aber nicht, wie Du sagst, widerspr´┐Żchlich. Sie sind einfach anders. Dazu sagst Du noch folgendes:

"Dieses Evangelium war am Anfang nicht Teil der Bibel, sondern ein abgeschlossener Bericht und sollte auch alleine f´┐Żr sich stehen k´┐Żnnen."

Das ist nun eine reine Behauptung. Du willst damit sagen, das Matth´┐Żusevangelium muss s´┐Żmtliche Informationen enthalten, die auch im Rest der Bibel verf´┐Żgbar sind. Unter dem Thema "Gebetserh´┐Żrung" bin ich bereits darauf eingegangen, dass das ziemlich absurd ist. Findest Du nicht auch?

Halte die Gebote:
Richtig! Steht ja schon etliche Male im AT (z.B. 3. Mose 18, 5): "Meine Ordnungen und meine Rechtsbestimmungen sollt ihr halten. Durch sie wird der Mensch, der sie tut, Leben haben." Was ist nun daran auszusetzen, wenn Jesus diesen Weg nochmals best´┐Żtigt? Er sagt ja selber, Er sei nicht gekommen, das Gesetz aufzul´┐Żsen, sondern zu erf´┐Żllen (Mtth. 5, 17). Damit deutet Er bereits den im NT angebotenen Heilsweg an.

Nun hast Du aber einige Verse angef´┐Żhrt, die nicht in diese Liste geh´┐Żren, weil sie ein v´┐Żllig anderes Thema ansprechen, z.B. Matth. 25, 46, welches meiner Meinung nach eine Heilskategorie f´┐Żr sich bildet.

Jak. 2, 14 hast Du nun wirklich aus dem Zusammenhang herausgerissen. Ich will hier nicht darauf eingehen, weil es einfach zu kompliziert wird, aber Du kannst gerne unsere Forumsdiskussion dar´┐Żber auf der HP ansehen. Hier aber vielleicht ein Beispiel dazu: Eine Frau sieht eine Rose, bewundert die rote Bl´┐Żte und den herrlichen Duft und betrachtet sie als wundersch´┐Żne Blume. Ein Mann bekommt die Rose nur von unten zu sehen und meint, eine Rose sei ein gr´┐Żner Strauch, weil er die Bl´┐Żte von unten durch die Bl´┐Żtter hindurch nicht sehen kann. Ein Blinder greift sich die Rose und wird gestochen. Er meint dazu, eine Rose sei ein stacheliges Unkraut, vor dem man sich in Acht nehmen sollte. Wer hat jetzt recht? So geht das nun viel in der Bibel zu. Wir haben mehrere Autoren, die Einzelheiten je aus einer anderen Sicht betrachten. F´┐Żr uns manchmal sehr verwirrend und scheinbar widerspr´┐Żchlich. Trotdem sind alle Standpunkte wahr.

Alles verkaufen und Jesus nachfolgen:
Dieser "Heilsweg" beinhaltet bereits den Glauben an Jesus und beschreibt nur die praktische Nachfolge, d.h. die praktischen Folgen unseres Glaubens. Ich betrachte ihn deshalb nicht als Heilsweg, sondern als Resultat daraus.

Es ist alles vorherbestimmt:
Auch hier kein expliziter Heilsweg. Dieses Thema ist aber so komplex, dass wir bereits ganze Seiten in den Foren damit gef´┐Żllt haben. Deine Meinung dazu betrachte ich nur als eine weitere unter vielen. Woher siehst Du darin aber einen Heilsweg?

An Jesus oder Gott glauben:
Dies ist jetzt nat´┐Żrlich der neutestamentliche Heilsweg. Dem habe ich eigentlich nichts beizuf´┐Żgen.

"Kein Wunder gibt es unz´┐Żhlige christliche Glaubensrichtungen und Sekten!" Deine Bemerkung ist leider nur allzu wahr. ´┐Żber die Ursachen k´┐Żnnten wir jetzt auch nochmals jahrelang diskutieren. Die Bibel sagt ja aber bereits von sich selber, dass sie ein gef´┐Żhrliches Buch ist (z.B.. 2. Petr. 3, 15-16). Dass sollten wir, glaube ich, ernst nehmen.

* Halte die Gebote:

* Wenn du aber ins Leben hineinkommen willst, so halte die Gebote! (Matth. 19.17)
* Wer die Gebote tut und lehrt, dieser wird gross heissen im Reich der Himmel. (Matth 5.19)
* Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharis´┐Żer weit ´┐Żbertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. (Matth. 5.20)
* Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! Wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. (Matth. 7.21)
* Und diese (welche den armen Menschen nicht zu essen und zu trinken gegeben, sie gekleidet oder im Gef´┐Żngnis besucht haben) werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber (welche den armen Menschen zu essen und zu trinken gegeben, sie gekleidet und im Gef´┐Żngnis besucht haben) ins ewige Leben. (Matth. 25.46)
* Was n´┐Żtzt es, meine Br´┐Żder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn erretten? (Jakobus 2.14)

* Alles verkaufen und Jesus nachfolgen:

* Wenn Du vollkommen sein willst, so geh hin , verkaufe deine Habe und gib den Erl´┐Żs den Armen! Und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und komm, folge mir nach! (Matth. 19.21)
* Da ist niemand, der Haus oder Br´┐Żder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder ´┐Żcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht empf´┐Żngt... in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben. (Mark. 10.29-30)

* Es ist alles vorherbestimmt:

* Wen er (Gott) will, dessen erbarmt er sich, und wen er will, verh´┐Żrtet er. Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden? Ja freilich, o Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst gegen Gott. Wird etwa das Geformte zum dem Former sagen: Warum hast du mich so gemacht? (R´┐Żmer 9.19-20)

* An Jesus oder Gott glauben:

* Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Joh. 3.16)
* Wer mein Wort h´┐Żrt und glaubt dem, der micht gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht. (Joh. 5.24) ´┐Żbrigens eine sehr offene Formulierung, die f´┐Żr alle Christlichen Glaubensrichtungen gilt!

 

Kein Wunder gibt es unz´┐Żhlige christliche Glaubensrichtungen und Sekten!

Wissenschaftliche Fehler
Die folgenden Stellen sind nicht zentral, aber sie zeigen, dass die Bibel nicht unfehlbar ist:

* "Das Senfkorn ist zwar kleiner als alle Arten von Samen, ..." (Matth.13.32) Das Senfkorn ist nicht die kleinste Samenart.
* "Der Priester soll, um das auss´┐Żtzige Haus zu ents´┐Żndigen, zwei V´┐Żgel nehmen und Zedernholz und Karmesin und Ysop; und er schlachte den einen Vogel ´┐Żber lebendigem Wasser in ein irdenes Gef´┐Żss hinein. Und er nehme das Zedernholz und den Ysop und den Karmesin und den lebenden Vogel und tauche sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebendige Wasser und besprenge damit das Haus siebenmal" (3.Mose 14.49-51). Kein Kommentar.
* "Er hat die Erde gegr´┐Żndet auf ihre Grundfesten. Sie wird nicht wanken immer und ewig". (Ps. 104.5) Die Erde schwebt im Universum, sie dreht sich um sich selbst und um die Sonne. Der zweite Teil widerspricht "der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer ist nicht mehr." (Off. 21.1)
* "Und als sie gespannt in den Himmel schauten, wie er auffuhr,..." (Apg. 1.10) Der Himmel (heaven) ist nur oben, wenn die Erde eine Scheibe ist. Wieso f´┐Żhrt der Weg in den Himmel (heaven) durch die Wolken nach oben? Dort oben kommt nichts als das leere All. Wieso verschwindet Jesus nicht in einer zum dreidimensionalen Raum orthogonalen Richtung aus dem Raumzeitkontinuum?
* Ich beende diese Liste hier aus Platzgr´┐Żnden. Hier gibts noch viele mehr.

25.06.02/1

Lieber Matthias.

Wer besagt denn, dass er nicht doch, nachdem er in den Himmel aufgefahren ist, aus dem Raumzeitkontinuum verschwunden ist?  Nehmen wir an er ist es! H´┐Żtten es die J´┐Żnger ´┐Żberhaupt begriffen, wenn er es ihnen erkl´┐Żrt h´┐Żtte, das er jetzt hinaufgehe und in ein Raumzeitkontinuum verschwindet? Mit Sicherheit nicht! H´┐Żtte Petrus oder Paulus verstanden was ein Byte oder ein Bit ist, wenn du es ihm erkl´┐Żrt h´┐Żttest?

Und zudem, wer sagt denn, dass Jesus zwingend so verschwinden muss? H´┐Żtte er sich nicht in eine Salatsch´┐Żssel verwandeln k´┐Żnnen, dann  zerspringen k´┐Żnnen und die Scherben h´┐Żtten sich in Luft aufgel´┐Żst? Was ich damit sagen will: Du denkst es m´┐Żsse so geschehen, oder es kann nur  so geschehen. Gerade aus dem Bereich der Physik wissen wir aber, das  Einstein mit seinen Theorien die Physik des Raumes auf den Kopf gestellt  hat. Du bist ein Anh´┐Żnger von Newton, der nicht begreifen kann oder will, warum oder wie ein Raum gekr´┐Żmmt sein kann. Genauso hat Jesus ganz  andere M´┐Żglichkeiten um "zu verschwinden". Sogar solche, die du dir nicht / noch nicht vorstellen kannst. Die Physik mit all ihren Gesetzten, Lehren, Beobachtungen und Formeln ist nur ein Abklatsch was  Jesus kann, weiss und tut.

Michael S:

 

 

Das leere Grab   Antwort von Roland Hofmann     Antwort von H. P.
Es gibt keine ausserbiblischen Berichte vom leeren Grab. Und diejenigen in der Bibel widersprechen sich stark:

* Aber sp´┐Żt am Sabbat, in der D´┐Żmmerung des ersten Wochentages, kam Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Und siehe, da geschah ein grosses Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab, trat hinzu, w´┐Żlzte den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Ansehen aber war wie der Blitz und sein Kleid weiss wie Schnee. Aber aus Furcht vor ihm bebten die W´┐Żchter und wurden wie Tote. (Matth 28.1-4)
* Und sie (Maria und Maria Magdalena) kommen sehr fr´┐Żh am ersten Wochentag zu der Gruft, als die Sonne aufgegangen war. Und sie sprachen zueinander: Wer wird uns den Stein von der T´┐Żr der Gruft wegw´┐Żlzen? Und als sie aufblickten, sehen sie, dass der Stein zur´┐Żckgew´┐Żlzt ist, er war n´┐Żmlich sehr gross. Und als sie in die Gruft eintraten, sahen sie einen jungen Mann zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem weissen Gewand, und sie entsetzten sich. (Markus 16.1-5)
* An dem ersten Wochentag aber, ganz in der Fr´┐Żhe, kamen sie zu der Gruft und brachten die wohlriechenden ´┐Żle, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggew´┐Żlzt, und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Und es geschah, als sie dar´┐Żber in Verlegenheit waren, siehe, da standen zwei M´┐Żnner in strahlendem Gewand bei ihnen. (Lukas 24.1-4)
* An dem ersten Wochentag aber kommt Maria Magdalena fr´┐Żh, als es noch finster war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft weggenommen. Sie l´┐Żuft nun und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen J´┐Żnger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen. Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da ging Petrus hinaus und der andere J´┐Żnger, uns sie gingen zu der Gruft. [...] Da gingen nun die J´┐Żnger wieder heim. Maria aber stand draussen bei der Gruft und weinte. Als sie nun weinte, b´┐Żckte sie sich vorn´┐Żber in die Gruft und sieht zwei Engel in weissen Kleidern dasitzen. (Joh. 20.1-12)

 

Messias oder Jungfrauengeburt?
Das Alte Testament sagt, dass der Messias ein Nachkomme Davids sein wird. Auch Paulus best´┐Żtigt: "..Jesus, der aus der Nachkommenschaft Davids gekommen ist dem Fleische nach" (R´┐Żmer 1.3). Die zwei Stammb´┐Żume in Matth. 1.1-16 und Lukas 3.23-38 versuchen, dies zu beweisen. Dass die zwei Stammb´┐Żume widerspr´┐Żchlich sind, ist nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist, dass Jesus gar nicht der Sohn des Joseph war. In beiden Abschnitten wird dem Rechnung getragen:

* Jakob aber zeugte Josef, den Mann Marias, von welcher Jesus geboren wurde... (Matth. 1.16)
* Und Jesus war ungef´┐Żhr dreissig Jahre alt, als er auftrat und war, wie man meinte, ein Sohn des Josef, des Eli,... (Lukas 3.23)

Aber diese Erg´┐Żnzungen machen den ganzen Stammbaum zunichte! Der Autor des Lukasevangeliums sagt eigentlich "...wie man f´┐Żlschlicherweise meinte...". Also entweder ist Jesus der Messias dem Fleische nach oder er ist von einer Jungfrau geboren, beides geht nicht! Vielleicht stammte ja Maria von David ab, wieso werden dann aber die Stammb´┐Żume von Joseph aufgef´┐Żhrt? Haben sich die Autoren des NT geirrt?

Das Erl´┐Żsungswerk
Wieso musste Jesus am Kreuz sterben? Wegen unserer S´┐Żnden nat´┐Żrlich! Ist die Antwort wirklich so klar? Hier ist eine Liste von Problemen:

* Im Vaterunser beten wir "Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben". Wenn Gott uns so vergeben w´┐Żrde, wie wir vergeben, dann br´┐Żuchte es keinen Stellvertreter. Wenn ein Mensch einem Mitmenschen vergibt, dann bedingungslos, ohne einen S´┐Żndenbock, an dem er stellvertretend seine Wut auslassen kann.
* Vielleicht war ja Jesus nicht der S´┐Żndenbock Gottes, sondern das L´┐Żsegeld f´┐Żr Satan: "Der Sohn des Menschen ist gekommen um sein Leben zu geben als L´┐Żsegeld f´┐Żr viele". (Mark. 10.45) In diesem Fall wurde Satan aber ausgetrickst, denn Jesus hat sein Leben nicht wirklich gegeben, er hat es ja nach nur 3 Tagen wieder genommen!
* Hier taucht ein weiteres Problem auf. Viele Menschen wurden gekreuzigt wie Jesus. Deshalb sagen viele Christen, dass die grosse Strafe hinter den Kulissen nach der Kreuzigung abgelaufen sei. Davon steht aber nichts in der Bibel, im Gegenteil: "Jesus sprach: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und ´┐Żbergab den Geist" (Joh. 19.30). "Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine H´┐Żnde ´┐Żbergebe ich meinen Geist! Und als er das gesagt hatte verschied er" (Lukas 23.46). Nach den sechs Stunden am Kreuz war also die Erl´┐Żsung vollbracht und Jesus ging zum Vater in den Himmel. Wie aber wiegen sechs Stunden Leiden am Kreuz mit der Hoffnung auf das Paradies die Qualen auch nur eines einzigen Menschen auf, der f´┐Żr alle Ewigkeit ohne Hoffnung in der H´┐Żlle schmoren muss?

 

Das Gesetz des AT
Jesus best´┐Żtigt, dass das Gesetz des AT eins zu eins zu ´┐Żbernehmen ist:

* "Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen..." (Matth.5.18)

Damit gilt das beliebte Argument vom alten und neuen Bund bez´┐Żglich dem Gesetz nicht! In der Apostelgeschichte wird ein Teil des Gesetzes dann trotzdem aufgehoben:

* "Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgend etwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging die Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!" (Apg.10.13-14)

Christen scheinen frei zu w´┐Żhlen, welche Gesetze vom AT zu ´┐Żbernehmen sind und welche nicht. Alle Reinheits-, Feiertags- Rechtsgesetze und das Sabbatgesetz werden zum Beispiel ersatzlos und willk´┐Żrlich gestrichen.

Der Sabbat
Es ist interessant, wie locker speziell das Sabbatgesetz unter Christen gehandhabt wird, obwohl es ja eines der 10 Gebote ist. Das Gebot "Kein Sex vor der Ehe" z.B. ist den meisten Christen viel heiliger, obwohl es nirgends explizit in der Bibel steht!

* "Und als die S´┐Żhne Israel in der W´┐Żste waren, da fanden sie einen Mann, der am Sabbattag Holz auflas. Und die ihn gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und zu Aaron und zu der ganzen Gemeinde. [...] Da sprach der HERR zu Mose: Der Mann soll unbedingt get´┐Żtet werden; die ganze Gemeinde soll ihn ausserhalb des Lagers steinigen." (4.Mose 15.32-35)
* "Und es geschah, dass er am Sabbat durch die Saaten ging; und seine J´┐Żnger fingen an, im Gehen die ´┐Żhren abzupfl´┐Żcken. Und die Pharis´┐Żer sagten zu ihm: Sieh, was tun sie am Sabbat, das nicht erlaubt ist?" (Markus. 2.23-24)

Hatten die Pharis´┐Żer nicht absolut recht mit ihrer Bemerkung? Sie berufen sich auf das Gesetz des Mose! Hat Gott inzwischen seine Meinung ge´┐Żndert?

Die H´┐Żlle
Im Alten Testament wird nicht unterschieden zwischen Himmel und H´┐Żlle. Es gibt nur den Scheol, wo alle Toten hingehen. Wie konnte Gott nur ´┐Żber Tausende von Jahren schweigen zu diesem Thema? Im Neuen Testament sieht es anders aus:

* Er (Jesus) wird die Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unausl´┐Żschlichem Feuer verbrennen. (Matth.3.12)
* Jeder der seinem Bruder sagt: Du Narr! Wird der H´┐Żlle des Feuers verfallen sein. (Matth. 5.22)

In der H´┐Żlle werden Menschen unendlich lange gefoltert. Aber kein Mensch hat ein unendliches Mass an S´┐Żnden begangen, denn er hat ja nur endlich lange gelebt. Zudem gen´┐Żgt ja schon der Spruch: "Du Narr" um dieser grauenhaften Strafe zu verfallen. Ist dies nicht absolut unverh´┐Żltnism´┐Żssig? Zudem war das Leiden Christi am Kreuz zeitlich endlich - nur sechs Stunden und soll diese unendliche Strafe aufwiegen! Ich zum Beispiel, weil ich vom blind Vertrauenden zum ehrlichen Zweifler geworden bin, w´┐Żrde vom Biblischen Gott daf´┐Żr ewig gefoltert. Der Biblische Gott ist sicher nicht derjenige, der meinen Verstand geschaffen hat, welcher mich zu meinen Erkenntnissen und Schl´┐Żssen gef´┐Żhrt hat!

Kinder und Erbs´┐Żnde
Eine Erkl´┐Żrung f´┐Żr die unendliche Strafe der H´┐Żlle ist, dass eben nicht nur unsere selbstbegangenen Fehler z´┐Żhlen, sondern die Erbs´┐Żnde. Erstens ist es ungerecht, jemanden f´┐Żr etwas zu bestrafen, das er nicht beeinflussen kann und zweitens w´┐Żrden Kinder auch unter die Erbs´┐Żnde fallen. Aber:

* So ist es nicht der Wille eures Vaters, der in den Himmeln ist, dass eines dieser Kleinen verloren gehe. (Matth. 18.14)
* La´┐Żt die Kinder zu mir kommen! Wehrt ihnen nicht, denn solchen geh´┐Żrt das Reich Gottes. (Markus 10.14)

Andererseits stehen diese furchtbaren Verse im AT:

* Gott sprach: Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, [sondern] t´┐Żte Mann und Frau, Kind und S´┐Żugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel! (1.Sam.15.3)
* Tochter Babel, du Verw´┐Żsterin! Gl´┐Żcklich, der dir vergilt dein Tun, das du uns angetan hast. Gl´┐Żcklich, der deine Kinder ergreift und sie am Felsen zerschmettert! (Psalm 137.8-9)
* Samaria wird b´┐Żssen, denn es ist widerspenstig gewesen gegen seinen Gott. Sie werden durchs Schwert fallen, ihre Kinder werden zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt. (Hosea 14.1)

Was f´┐Żr ein Gott wird hier beschrieben? Wie w´┐Żrde die Welt heute (zurecht!) aufschreien, wenn ein Volk so an einem anderen Volk handeln w´┐Żrde? Was f´┐Żr ein blutr´┐Żnstiger Gott! Vielleicht verletze ich mit dieser Aussage religi´┐Żse Gef´┐Żhle, aber genauso ist das Wort 'blutr´┐Żnstig' definiert!

... und noch viele mehr

* Sollen wir t´┐Żten?

* Du sollst nicht t´┐Żten! (2.Mose 20.13)
* So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein jeder lege sein Schwert an die H´┐Żfte! Geht im Lager hin und zur´┐Żck, von Tor zu Tor, und erschlagt jeder seinen Bruder und seinen Freund und seinen Verwandten! (2.Mose 32.27)

* Sollen wir stehlen?

* Du sollst nicht stehlen! (2.Mose 20.15)
* Die (Kleidungs- und Schmuckst´┐Żcke) sollt ihr euren S´┐Żhnen und T´┐Żchtern anlegen und so die ´┐Żgypter auspl´┐Żndern. (2.Mose3.22)

* Sollen wir Abbilder machen?

* Du sollst dir kein G´┐Żtterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. (2.Mose 20.4)
* Und mache zwei goldene Cherubim; in getriebener Arbeit sollst du sie machen an den beiden Enden der Deckblatt. (2.Mose 25.18)

* Bereut Gott?

* Nicht ein Mensch ist Gott, dass er l´┐Żge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue. (4.Mose 23.19)
* Und es reute den Herrn, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bek´┐Żmmerte ihn in sein Herz hinein. (1.Mose 6.6)

* Erbs´┐Żnde?

* Ein Sohn soll nicht an der Schuld des Vaters tragen, und ein Vater soll nicht an der Schuld des Sohnes tragen. (Hesekiel 18.20)
* Gott..., der die Schuld der V´┐Żter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern, an der dritten und vierten Generation. (2.Mose 34.7)

* Versucht Gott die Menschen?

* Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden vom B´┐Żsen, er selbst aber versucht niemand. (Jak. 1.13)
* ..und f´┐Żhre uns nicht in Versuchung (Matth.6.13)

* Frau und Mann gleichgestellt?

* Da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. (Gal.3.28)
* Denn der Mann freilich soll sich das Haupt nicht verh´┐Żllen, da er Gottes Bild und Abglanz ist, die Frau aber ist des Mannes Abglanz. Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann, denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. (1.Kor.11.7-9)

* War Jesus s´┐Żndlos?

* Wer aber sagt: Du Narr! Der H´┐Żlle des Feuers verfallen sein wird. (Matth.5.22)
* Jesus sagte: Narren und Blinde! Was ist denn gr´┐Żsser, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? (Matth. 23.17)

* Hat jemand Gott gesehen?

* Niemand hat Gott jemals gesehen. (Joh.1.18)
* Und Jakob gab der St´┐Żtte den Namen Pnuel: denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen. (1.Mose 32.31)

* Sollen wir gute Werke zeigen?

* So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen. (Matth. 5.16)
* Habt acht auf eure Gerechtigkeit, dass ihr sie nicht vor den Menschen ´┐Żbt, um von ihnen gesehen zu werden. Sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist. (Matth. 6.1)

* Ist Gott allm´┐Żchtig?

* Bei Gott sind alle Dinge m´┐Żglich (Matth. 19.26)
* Und der HERR war mit Juda, und er nahm das Gebirge in Besitz. Aber die Bewohner der Ebene waren nicht zu vertreiben, weil sie eiserne Wagen hatten. (Richter 1.19)

* Wann wurde Jesus gekreuzigt?

* Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. (Mark.15.25)
* Es war um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer K´┐Żnig! Sie aber schrien: Weg, weg! (Joh. 19.14)

* Sollen Sklaven gehalten werden?

* Lasst euch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. (Matth. 23.10)
* Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Meistern. (Kol. 3.22) Sowohl in den USA, als auch in S´┐Żdafrika wurden pro-Sklaven-Bibelverse zitiert, um Sklavenhaltung zu rechtfertigen, denn es gibt noch mehr solche Verse.

* Wie ist Gott?

* Vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er! (5.Mose 32.4)
* Ich bin der HERR - und sonst keiner -, der das Licht bildet und die Finsternis schafft, der Frieden wirkt und das Unheil schafft. Ich, der HERR, bin es, der das alles wirkt. (Jes. 45.7) Das hebr´┐Żische Wort f´┐Żr "Unheil" in diesem Vers ist ,ra' und kommt auch im Begriff "Baum der Erkenntnis des Guten und des B´┐Żsen" vor!

* Paulus' Zeugnis

* Die M´┐Żnner aber, die mit ihm des Weges zogen, standen sprachlos, da sie wohl die Stimme h´┐Żrten, aber niemand sahen. (Apg. 9.7)
* Die aber bei mir waren, sahen zwar das Licht, aber die Stimme dessen, der mit mir redete, h´┐Żrten sie nicht. (Apg. 22.9) Ich habe mich immer gefragt, weshalb Gott nicht einen Augenzeugen als Autor f´┐Żr das halbe Neue Testament gew´┐Żhlt hat, sondern jemand, der lediglich eine Vision des auferstandenen Jesus hatte. Hier stellt sich heraus, dass Paulus nicht mal mehr sicher war, was bei diesem Zwischenfall genau geschehen ist - h´┐Żchst suspekt!

* Will Gott menschliche Opfer?

* Dem HERRN, deinem Gott, sollst du so etwas nicht antun. Denn alles, was dem HERRN ein Greuel ist, was er hasst, haben sie f´┐Żr ihre G´┐Żtter getan; denn sogar ihre S´┐Żhne und ihre T´┐Żchter haben sie f´┐Żr ihre G´┐Żtter im Feuer verbrannt. (5.Mose 12.31)
* Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebhast, den Isaak, und ziehe hin in das Land Morija, und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde! (1.Mose 22.2)
* Denn auch unser Passalamm, Christus, ist geschlachtet. (1.Kor.5.7)

 

 

 

In diesem kurzen Text konnte ich nur an der Oberfl´┐Żche des Themas Unglaubw´┐Żrdigkeit der Bibel kratzen. Wer diese Fragen eingehender studieren will, dem empfehle ich die am Anfang genannten B´┐Żcher, welche unter anderem auch noch auf die vermeintlich prophetischen Stellen auf Jesus im AT, die Zuverl´┐Żssigkeit der Texte oder die Psychologie von Glaubenserlebnissen eingehen. Ich m´┐Żchte auch noch auf die folgenden Links verweisen:

* The Skeptic's Annotated Bible
* The Secular Web

 

Schlussfolgerungen
Der Sinn dieses Textes ist nicht, Christen von ihrem Glauben "wegzubekehren". Ich habe ja 30 Jahre lang versucht, Menschen von meinem eigenen Weltbild zu ´┐Żberzeugen. Das will und kann ich nicht mehr tun. Jeder Mensch erlebt die Welt anders, setzt Priorit´┐Żten verschieden. Es sind zwei Dinge, Widerspr´┐Żche in der Bibel zu sehen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Ich erwarte von keinem Christen, dass er dasselbe tut wie ich. Aber auch wenn der Leser keinem meiner Argumente zustimmen kann, dann hoffe ich wenigstens, dass er eine Sache gelernt hat: Es gibt Menschen, die die Bibel und Jesus verwerfen, nicht weil sie zu stolz sind, sich nicht unterwerfen wollen oder die Welt zu lieb gewonnen haben. Sie verwerfen das Angebot, weil sie aus klaren, rationalen ´┐Żberlegungen zum Schluss gekommen sind, dass die Bibel nicht Gottes Wort sein kann.