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DIE OFFENBARUNG GOTTES - Teil I

Die Offenbarung Gottes durch seine Werke
Die Erschaffung des Kosmos

1. Die Tatsache, dass überhaupt etwas existiert, weist auf Gott, den Schöpfer, hin. Jean-Paul Sartre sagte einmal: "Die grundlegende philosophische Frage bestehe da rin, dass etwas da sei und nicht nichts da sei." (Siehe: Francis A. Schaeffer, "...und er schweigt nicht", S. 9).

2. Die geschaffene Welt ist nicht ewig, denn die Materie ist nicht ewig. 2.Kor. 4,18. Brauchbare Energievorräte nehmen sehr schnell ab. Der verhältnismäßig schnelle Abbau der Erdmagnetfelder bestätigt diese Tatsache ebenso wie die Degeneration und das Aussterben von Lebenwesen auf der Erde. (Siehe: Eduard Ostermann, "Un sere Erde, ein junger Planet").

3. Das Endliche (das Begrenzte, das Nichtewige) muss seinen Ursprung im Unendli chen, im Ewigen haben - im ewigen Gott der Bibel, denn die Schöpfung konnte sich nicht selbst erschaffen. Die Bibel bezeugt uns, dass die Schöpfung einen Anfang hat, und dass sie auch ein Ende haben wird, sowie die Tatsache, dass Gott der Schöpfer ist, und dass seine geschaffenen Werke in der Schöpfung auf ihn hinweisen. Ps. 8,4; 19,1-4; 92,5-6; 102,26; 111,2.

4. Beachte in diesem Zusammenhang:

a. Die Größe des Kosmos.

b. Die Schönheit des Kosmos.

c. Die Ordnung des Kosmos.

d. Die Vielfalt im Kosmos.

e. Die Komplexität im Kosmos.

f. Die gegenseitige Abstimmung und Abhängigkeit:

1) Auge - Licht.

2) Ohr-Schall

3) Lunge - Luft; usw.

Ex: Ernst Maier www.BMDonline.de

5. Die Bibel sagt in Psalm 14,1 "Die Toren sprechen in ihrem Herzen: 'Es ist kein Gott.' Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner der Gutes tut." Vgl. Psalm 10,4. Der Spötter und Gottesleugner Voltaire sagte einmal: "Die Welt ist für mich ein Problem; ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Uhr keinen Uhrmacher hat." (Aus: Rene Pache, The Inspiration and Authority of Scripture, S. 15).

Die Erhaltung des Kosmos
Die Erhaltung des Kosmos ist ein Geheimnis, über das die Wissenschaftler selbst im Un klaren sind. Die Wissenschaft erforscht das "Wie", kann aber über das letzte "Warum" kei ne Aussagen machen. In der Schöpfung sind seit dem Sündenfall zwei Grundgesetze (der Wissenschaft) wirksam:

1. Das Degenerationsgesetz: Die Funktion des zweiten thermodynamischen Grundsat zes, des Zerfallsgesetzes, ist eine harte Wirklichkeit. Die Zeitungen berichten immer wieder von Tierarten und Pflanzenarten, die entweder schon ausgestorben oder vom
Aussterben bedroht sind.

2. Das Erhaltungsgesetz: Das erste thermodynamische Grundgesetz sagt, dass ge genwärtig Materie weder geschaffen noch zerstört wird. Die Erhaltung der erschaffe nen Welt und des Lebens ist jedoch nicht selbstverständlich. Die Bibel sagt uns, dass der Herr Jesus Christus nicht nur der Schöpfer des Kosmos ist, sondern auch der Er halter der geschaffenen Welt. Kol. 1,17; Hebr. 1,3; vgl. I.Mo. 8,22.

Die Verwaltung des Kosmos

1. Das Handeln Gottes mit den Völkern bezeugt die Souveränität Gottes.

a. Die Bibel bezeugt, dass Gott das Leben auf dieser Erde verwaltet. Nichts ist ihm ver borgen. Er setzt Könige ein. Er lacht über die Menschen, die sich gegen ihn auflehnen. Ps. 2,4; 33,13-16; 46,9-10; 66,3+5; 145,4-9; Spr.21,1; Jes. 40,22-24; 45,1-7; Dan. 2,21+47.

b. Deshalb ist das Studium der Menschheitsgeschichte wertvoll.

2. Das Handeln Gottes mit seinem Volk Israel bezeugt die Liebe und Treue Gottes zu seinem (untreuen) Volk.

a. Die Bibel bezeugt uns, dass Israel das von Gott envählte Volk ist Gott hat sich dieses Volk erwählt, und er hat es durch seine ganze Geschichte hindurch begleitet. Gottes Handeln mit seinem Volk Israel ist eine Offenbarung für alle Menschen. Wer Augen hat zu sehen, kann an Gottes Handeln mit Israel Gottes Wege und Führung erkennen. I.Mo. 12,1-3; 13,14-18; 15,1-21; 17,1-14; 5.Mo.4,32-34;4,25-31; 5.Mose28bis30; Ps. 77,12-13; Psalm 78 und 106; I.Kor. 10,1-11.

b. Deshalb ist das Studium des Alten Testamentes wertvoll.

3. Das Handeln Gottes mit seinen Kindern bezeugt die Liebe Gottes.

a. Gott hat einen Plan für das Leben seiner Kinder. Er führt seine Kinder durch gute und schlechte Zelten. Er hat verheißen, dass alles, was denen zustößt, die ihn lieben, ih nen zum Besten dienen muss. Röm. 8,28; Eph. 2,10; vgl. Apg.20,24; 2.Tim. 4,6-8. Gottes Erziehung und Züchtigung seiner Kinder ist auch vorbildlich für alle Kinder Gottes. Hebr. 12,5-11.

b. Deshalb ist es nützlich für uns, Lebensbilder aus der Bibel und aus der Gegenwart zu studieren, weil an ihnen Gottes Handeln mit seinen Kindern deutlich wird. Ps. 118,17-18; I.Thess. 1,6; 2.Thess. 3,7; 2.Tim. 3,10; 1.Petr.2,21; Hebr.13,7.

4. Das Handeln Gottes in Naturkatastrophen:

a. Wer hat nicht schon von "Naturkatastrophen" gehört? Es geschehen Erdbeben, Sturmfluten, Überschwemmungen, Erdrutsche, usw. Oft verlieren dabei viele Men schen ihr Leben oder ihre Gesundheit. Die natürliche Reaktion des Menschen ist
dann: "Wie kann Gott das zulassen?"

b. Die Bibel sagt uns, dass nichts ohne Gottes Willen geschieht, und dass auch soge nannte Naturkatastrophen nach Gottes Willen und Zulassung geschehen. I.Mose 6 bis 8; Psalm 104; Jes. 45,7; Amos 3,6.

5. Die Werke Gottes in der Geschichte des Kosmos (Gerichte und Bewahrungen oder Versorgungen):
a. Die Sintflut. 1 .Mose 6-9.
b. Die Zerstörung von Sodom und Gomorrha. 1 .Mose 19,1-29.
c. Der brennende Busch in der Wüste. 2.Mose 3,1 ff.
d. Die Plagen in Ägypten. 2.Mose 7,1 -12,29.
e. Der Durchzug durchs Rote Meer. 2.Mose 14,1-31.
f. Die Wunder der Versorgung Israels in der Wüste. 2.Mose: 4.Mose; S.Mose 29,1-8.
g. Der Durchzug Israels durch den Jordan. Jos. 3+4.
h. Die Wunder Gottes durch Elia und Elisa. I.Kön. 17-19; 2.Kön. 1-9.
i. Die Wunder Gottes durch Jesus und die Apostel. (Siehe die Evangelien und die Apo stelgeschichte.)
6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung:
a. In Gottes Verwaltung des Kosmos wird das Gesetz von Ursache und Wirkung deut lich. Gott hat dieses Gesetz eingesetzt, und er erhält es in Kraft.
b. Es gibt auch ein geistliches Gesetz von Ursache und Wirkung. Paulus schrieb den Galatern: "Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." Gal. 6,7; vgl. Hiob 4,8; Spr. 1,29-31; 6,12-15; Jer. 21,14; Hos. 8,7; 10,12. Dies bedeutet für Christen, dass obwohl eine Sünde vergeben ist, das Kind Gottes trotzdem die Folgen der Sünde tragen muss.

Die Offenbarung Gottes Im Menschen

Die Besonderheit des Menschen
1. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier. Er befindet sich nicht in einer Linie der Ent wicklung vom Tier zum Menschen. Die Bibel lehrt, dass der Mensch schon rein äußer lich sich wesentlich von allen Tieren unterscheidet. Die exakten Wissenschaften ha ben dies bestätigt (Hinweis: Bücher von A.E.Wilder Smith). I.Kor. 15,39.
2. Es bestehen aber nicht nur äußerliche Unterschiede zwischen Mensch und Tier. Der Mensch hat sich schon immer als etwas Besonderes angesehen. Der Mensch hat eine komplexe Sprache. Er kann mit Symbolen umgehen.
3. Der Mensch hat besondere Fähigkeiten. Er kann denken - abstrakt denken, hat Ge fühle und einen ausgeprägten Willen. Er ist nicht programmartig gelenkt durch den In stinkt. Auch hier unterscheidet sich der Mensch vom Rest der Schöpfung.
4. Der Mensch hat besondere Empfindungen. Jeder Mensch hat einen Sinn für Schön heit. Schon die Höhlenmenschen bemalten die Höhlenwände. Der Mensch besitzt eine ausgeprägte Kultur - Umgangsformen und materielle Dinge und Werkzeuge, die der Mensch für sich selbst geschaffen hat.
5. Der Mensch hat auch besondere Bedürfnisse, da Gott ihn als eine Person geschaffen hat. Der Mensch hat ein Verlangen nach Liebe, nach der Sicherheit, geliebt zu sein. Weiter hat der Mensch ein Verlangen nach Bedeutung im Leben. Der Mensch muss, um Bedeutung zu haben, einen bleibenden Einfluss auf seine Umwelt ausüben, ins besondere auf seine Mitmenschen. Die Bibel sagt uns, dass diese Bedürfnisse nur

durch Gott, und Gottes Plan für den Menschen, befriedigt werden können. Vgl. Joh. 10,10b.
Der Mensch kann nicht das Produkt des Unpersönlichen sein - der Materie, des Zufalls und der Zeit. Der Mensch ist das Geschöpf Gottes, und jeder denkende Mensch muss er kennen, dass Gott der Schöpfer größer sein muss als der Mensch, den Gott geschaffen hat. Jes. 44,9-20; 46,5-7; Apg. 17,28-29. Vgl.I.Mo. 1,26-27; Ps.94,8-11.

Die moralische Beschaffenheit des Menschen
1. Jeder Mensch hat Maßstäbe von Gut und Böse, von Recht und Unrecht. Röm. 2,14-15. Diese moralische Beschaffenheit des Menschen weist auf Gott hin, der der absolute Maßstab von Gut und Böse, von Recht und Unrecht ist. Gott ist uns in der Schrift geoffenbart als der Heilige und der Gerechte.
2. Weiter hat der Mensch die Empfindung, dass das Recht gefördert werden muss, wäh rend das Unrecht verhindert werden muss, und dass das Unrecht, das schon getan wurde, bestraft werden muss. Diese Empfindungen des Menschen weisen auf Gott, den Schöpfer, hin, der gerecht ist.
3. Das Gewissen des Menschen, d.h. die Gedanken, die ihn verklagen oder entschuldi gen (Röm. 2,14-15) bestätigen dieses Rechtsempfinden des Menschen. Der Mensch, der seine eigenen Maßstäbe übertritt, fühlt sich schuldig. Diese Empfindun gen von Schuld weisen auf den Schöpfergott hin, der der gerechte Richter ist.
Die tote Materie, der Zufall und die Zeit sind keine ausreichende Erklärung für die morali sche Beschaffenheit des Menschen. Ohne Gott kann der Mensch weder die Welt, in derer lebt, erklären, noch sich selbst verstehen.

Die Grausamkeit des Menschen
1. Der Mensch ist ein gefallenes Wesen. Gott hat den Menschen gut erschaffen. Vgl. 1 .Mo.1,31. Überall sehen wir jedoch Sünde und Grausamkeit im Leben und Handeln
der Menschen.
2. Ohne Gott wäre dies der Normalzustand. Der Evolutionist bewertet es als Fehlent wicklung der Evolution. Der Mensch hätte keine Hoffnung, obwohl er diesen Zustand als unnormal empfindet. Die Tatsache der Sünde im Leben des Menschen gibt ihm das Verlangen nach Vollkommenheit, eine Vollkommenheit, die nur Gott hat.

Die Verantwortlichkeit des Menschen
In Römer 1,18-32 beantwortet Paulus die Frage nach dem, was die Menschen (die Hei den) über Gott wissen - oder wissen können. Außerdem zeigt Paulus, dass die Menschen für diese Offenbarung durch die Werke Gottes vor Gott verantwortlich sind.
1. Jeder Mensch steht unter dem Zorn Gottes. Die moralische Verirrung des Menschen, und deren äußere Folgen, sind schon ein Gericht Gottes über den natürlichen Men schen. Römer 1,18.
2. Der Zom Gottes ist gegen die Gottlosigkeit, Ungerechtigkeit und Unmoral des Men schen gerichtet. Dreimal sagt Paulus, dass Gott die Menschen "dahingegeben" hat. Röm. 1,24+26+28.

3. Gottes Zorn ist berechtigt. Der Mensch ist verantwortlich für die Offenbarung, die er empfangen hat! Diese Offenbarung ist so klar, dass kein Mensch sagen kann: "Ich wusste nicht, dass es einen Gott gibt." Unwissenheit, wenn es sie gibt, ist schuldhafte Unwissenheit, denn die Menschen haben (Rom. 1,18-32),...
a. ...die Wahrheit unterdrückt.

b. ..Gott nicht gepriesen, noch ihm gedankt.

c. ... die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild des Geschaffenen venvan
delt.

d. ... die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt.

e. ... das Geschaffene geehrt und dem Geschaffenen gedient. f. ... Gefallen an denen, die gleich wie sie in Auflehnung gegen Gott leben. 4. Paulus schließt den oben erwähnten Abschnitt mit den Worten: "Sie wissen, dass die solches tun, nach Gottes Recht des Todes würdig sind." Dies bestätigt die Tatsache, dass der Mensch nicht unschuldig und unwissend ist.

5. In Römer 2,5-16 bestätigt Paulus zwei biblische Wahrheiten.

a. Der Mensch ist verantwortlich und wird nach seinem Tun gerichtet, nach seinen Wer ken. Der Mensch, der nicht erlöst ist, wird bestraft für seine Sünde. Das Strafmaß rich tet sich jedoch "nach den Werken." Vgl. Matth. 12,36+38-40; 25,31-46; Off. 20,12-13. b. Der Mensch wird gerichtet nach der empfangenen Offenbarung. Das Gericht über den Menschen, der die Offenbarung Gottes in seinem Wort nicht empfangen hat, wird mil dere Strafe empfangen als der Mensch, der die Offenbarung Gottes durch sein Wort verachtet hat. Vgl. Matth. 11,20-24; Mark. 12,38-40; Lk. 10,13-15; 11.29-32; 12,47-48.

Paulus in Lystra
Paulus ermahnt die Heiden, dass sie sich bekehren von den Götzen zu dem lebendigen und wahren Gott. Der lebendige und wahre Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen. Die Erhaltung der Erde ist für Paulus Offenbarung von Gott, für die die Heiden vor Gott verant wortlich sind. Apg, 14,15-17.

Paulus In Athen
Den Athenern sagte Paulus, dass er kam, um eine Lücke in ihrem Wissen auszufüllen. Der ihnen unbekannte Gott ist der Schöpfer und Erhalter des Himmels und der Erde. Die ser Gott kann nicht weniger sein als das, was er geschaffen hat. Es ist deshalb schuldhaf te Unwissenheit, wenn ein Mensch von Menschen geschaffene Bilder anbetet. Gott hat einen Tag des Gerichts gesetzt, an dem er alle Ungläubigen (die nicht Buße tun) richten wird. Apg. 17,22-31.

Gibt es ehrlich suchende Helden?
Die Heiden sind verantwortlich für die Offenbarung, die sie empfangen haben - nicht für das, was sie nicht empfangen haben! Immer wieder kommt die Frage auf, was mit den Heiden geschieht, die ehrlich nach Gott suchen. Die Bibel gibt uns mindestens zwei Bei spiele von "ehrlich suchenden Heiden", die durch Gottes Hilfe zu Gott gefunden haben Apg. 8.26-40; 10,1-48.