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Die Stiftshütte


Der Ursprung und Zweck der Stiftshütte.


Gott Selbst faßte aus freier Gnade den Entschluß, in der Mitte Seines Volkes Israel zu wohnen. Seine eigene Liebe zu den Menschenkindern, und besonders zu Seinem Volke Israel, gab Ihm diesen Wunsch und Gedanken ein, kein Mensch noch Engel. Wir hören Ihn durch Mose, Seinen Mittler, zu Israel sagen: „R e d e z u den Kindern Israel . . . sie sollen Mir ein Heiligtum machen, daß Ich in ihrer Mitte wohn e". (2. Mose 25, 1—8.)
Wahrlich schon im Blick auf diesen Wunsch und Entschluß des großen Gottes, in der Mitte Seines Volkes zu zelten und zu wohnen, können wir mit dem Apostel ausrufen:

„O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes!
Unausforschlich sind Seine Gerichte und unausspürbar sind Seine Wege!
Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist Sein Mitberater gewesen?
 Oder wer hat Ihm zuvorgegeben und es wird ihm vergolten werden?
Denn von Ihm und durch Ihn und für Ihn sind alle Dinge;
Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen".

Gott hat schon im Paradiese bei dem Menschen, den Er nach Seinem Bilde und zu Seinem Gleichnis geschaffen, gern geweilt, bis die Sünde kam, die es Ihm unmöglich machte, den Menschen in Seiner Nähe zu haben, bei ihm ?u weilen oder gar zu wohnen. Der Mensch wurde aus der Gegenwart Gottes entfernt, und ein Cherub mit flammendem Schwerte wehrte dem Menschen die Rückkehr zu Gott. Die Menschen richteten die Erde nun für sich wohnlich ein; und ihr Dichten und Trachten war dahin gerichtet, auch ohne Gott in dieser Welt glücklich zu sein. Gott aber wählte aus der Mitte der irregehenden und abtrünnigen Menschenkinder in Abraham sich ein Volk aus, in dessen Mitte Er zu wohnen und zu wandeln gedachte. Wir kennen den Bund Gottes miti Abraham, dem Er sich offenbarte als der „Allmächtige" und „der Allerhöchste"; und wir kennen auch Seinen Bund mit Israel durch Seinen Mittler Mose, dem Er sich offenbarte als „Jehova", d. i. der Ewige, Unwandelbare. Und als „Jehova", der unwandelbar treu ist und erfüllt, was Er verheißt, gedachte Er Seines Ratschlusses und Seines Bundes mit Abraham und sandte Mose nach Aegypten, um Israel aus dem Diensthause und Feuerofen zu führen. Wir wissen aber, wie nur das Blut des Passahlammes, das an die Häuser der Kinder Israel gestrichen werden mußte, die Grundlage der Erlösung werden konnte. Gott führte sie nunmehr mit starker Hand und ausgestrecktem Arm aus dem Lande der Knechtschaft und brachte sie zu Sich Selbst. Er führte sie durch das Rote Meer wie auf trockenem Lande und ließ die Feinde in den Fluten untergehen. Wir hören sie jenseits des Meeres das Lied der Erlösung singen. Aber ach, „schnell vergaßen sie Seine Taten und warteten nicht auf Seinen Rat; sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde". (Psalm 106, 8-14.)
Gott jedoch fuhr fort, Sein Volk auf dem ganzen Wege zu tragen, „wie ein Mann seinen Sohn trägt". (5. Mose 1, 31.)

Ach, all die Langmut und Gnade Jehovas überzeugte das Volk nicht von Seiner Güte! Ja, sie waren so ungehorsam und blind über ihren Herzenszustand, daß sie, anstatt des Bundes eingedenk zu bleiben, den Gott mit ihrem Vater Abraham in Gnaden gemacht hatte, diesen glückseligen Boden verließen und ein anderes Verhältnis mit Gott begehrten.
Sie riefen vor Sinai, nachdem Gott sie noch eben erinnert hatte, daß Er sie „auf Adlersflügeln getragen" und sie in Seine Nähe gebracht hatte: „Alles was Jehova geredet hat, wollen wir t u n". Damit stellten sie sich auf den Boden des Gesetzes (2. Mos. 19, 8). Die Folge war, daß Jehova nunmehr im Dunkel des Gewölbes mit Seinem Volke redete, und das Volk nun nicht mehr in der Nähe bleiben konnte, sondern „von ferne" stehen mußte. (Lies 2. Mose 19, 9 und 20, 18. 21.)

Aber ungeachtet all dieses Tuns und der verkehrten Stellung des Volkes hielt Gott auch weiter an dem Wunsch und Vorhaben Seines Herzens fest, einst in der Mitte dieses Volkes zu wohnen.
Wir hören Ihn schon bald zu Mose sagen: „Rede zu den Kindern Israel, daß sie Mir ein Hebopfer bringen , . ., und sie sollen Mir ein Heiligtum machen, daß Ich in ihrer Mitte wohn e".